Im Büro erscheint einem Beamten eine gute Fee und gewährt ihm drei Wünsche. Zuerst wünscht er sich an einen Südseestrand, dann ein Festmahl der besten Köche. Beim dritten Wunsch sagt er: „Nie wieder arbeiten, kein Stress, nur noch Ruhe.“ Es blitzt – und schon sitzt er wieder an seinem Schreibtisch.
Längere Witze
102 Witze in dieser Akte
Im Mittelalter baut eine Stadt eine Brücke. Weil sie bewacht werden muss, stellt man einen Wächter ein. Weil der Wächter bezahlt werden muss, kommt ein Finanzverwalter dazu. Für die beiden braucht man einen Personalverwalter – und weil das Ganze geleitet werden muss, schließlich noch einen Chef. Bald klagen die Bürger, die Brücke sei viel zu teuer geworden. Also beschließt die Verwaltung zu sparen und entlässt den Wächter.
In einem Ministerium wird Feueralarm geprobt. Als die Sirene ertönt, ist das Gebäude nach drei Minuten und achtzehn Sekunden geräumt. Der Feuerwehrleiter ist zufrieden, möchte aber noch einen Vergleichswert und stoppt am nächsten Tag heimlich die Zeit beim Dienstschluss. Nach genau zwei Minuten und fünf Sekunden ist kein einziger Beamter mehr im Haus.
Drei Jungen streiten darüber, wessen Vater der schnellste ist. Der erste sagt: „Meiner ist Rennfahrer.“ Der zweite prahlt: „Meiner ist Pilot!“ Der dritte bleibt gelassen: „Mein Vater ist Beamter und noch viel schneller.“ Die anderen lachen. Da erklärt er: „Freitags hört er um ein Uhr mit der Arbeit auf – und ist schon um zwölf zu Hause.“
In einer Tierhandlung kosten drei Papageien 500, 1.000 und 2.000 Euro. Der erste kennt das BGB, der zweite sogar sämtliche Kommentare. „Und was kann der teuerste?“, fragt der Kunde. Der Händler zuckt mit den Schultern: „Nichts. Aber die beiden anderen nennen ihn immer Herr Vorsitzender.“
In einer Behörde wird ein ausgesetztes Baby gefunden. Sofort bildet man eine Kommission, um zu klären, ob es von einem Beschäftigten stammen könne. Das Ergebnis ist eindeutig: unmöglich. Noch nie hätten hier zwei Personen so eng zusammengearbeitet, dass nach nur neun Monaten etwas herauskommt, das Hand und Fuß hat.
Bei der Prüfung für den gehobenen Dienst bekommt der erste Kandidat die Aufgabe: „Es besteht aus Leder, wird an den Füßen getragen und hat Schnürsenkel.“ – „Schuhe“, antwortet er und besteht. Draußen verrät er dem nächsten Kandidaten die Lösung. Der hört in der Prüfung: „Es hängt an der Wand und macht ticktack.“ Nervös fragt er: „Hat es Schnürsenkel?“ – „Nein.“ Erleichtert sagt er: „Dann sind es Sandalen.“
Ein Mann möchte sich ein neues Gehirn einsetzen lassen. Der Arzt bietet ihm das Gehirn eines Nobelpreisträgers für 20.000 Euro und das eines Spitzenforschers für 30.000 Euro an. In einer Vitrine liegt noch eines für eine Million. „Wem gehörte das denn?“, fragt der Mann. Der Arzt flüstert ehrfürchtig: „Einem Beamten. Das ist noch völlig unbenutzt.“
Ein Schnapsbrenner erklärt dem Finanzbeamten, er produziere längst keinen Alkohol mehr. „Aber die ganze Anlage steht noch da“, entgegnet der Prüfer und setzt eine Nachzahlung fest. Der Mann nickt: „Dann beantrage ich ab heute Kindergeld.“ – „Sie haben doch gar keine Kinder!“ – „Nein, aber die Anlage steht noch da.“
Seit seiner Pensionierung leidet ein Beamter unter schlimmer Schlaflosigkeit. Tee, Spaziergänge und Schäfchenzählen helfen nicht. Schließlich stellt seine Frau einen großen Schreibtisch ins Schlafzimmer und legt eine dicke Akte darauf. Kaum setzt sich ihr Mann dahinter, ist er eingeschlafen.
Ein Bauunternehmer legt dem zuständigen Beamten eine Kiste echter Havannas auf den Schreibtisch. „Geschenke darf ich nicht annehmen“, wehrt der Beamte ab. Der Unternehmer lächelt: „Wer spricht denn von einem Geschenk? Die Kiste kostet fünfzig Cent.“ Der Beamte legt fünf Euro auf den Tisch: „Wenn das so ist, nehme ich zehn Kisten.“
Eine ältere Dame schreibt einen Brief an den lieben Gott und bittet um 200 Euro. Der Brief landet beim Finanzamt. Die Mitarbeitenden sind gerührt, sammeln 100 Euro und schicken sie ihr. Wenig später kommt ein Dankesbrief: „Lieber Gott, vielen Dank! Aber nächstes Mal schick das Geld bitte nicht über das Finanzamt – die haben schon wieder die Hälfte einbehalten.“
Auf dem Jahrmarkt zerquetscht ein Muskelprotz eine Zitrone vollständig. „Wer da noch einen Tropfen herausbekommt, gewinnt 500 Euro!“ Ein schmächtiger Herr tritt vor, drückt zweimal – und tatsächlich fallen noch zwei Tropfen ins Glas. Der Muskelprotz staunt: „Was sind Sie denn von Beruf?“ – „Betriebsprüfer beim Finanzamt.“
Morgens um sieben stellt eine Frau ihrem Mann das Frühstück und die Zeitung hin. Drei Stunden später sitzt der Beamte noch immer am Tisch, liest, döst zwischendurch ein und schaut aus dem Fenster. Schließlich fragt seine Frau: „Musst du heute gar nicht ins Büro?“ Er springt erschrocken auf: „Mist – ich dachte, da wäre ich längst!“
Beim Abschied in den Ruhestand fragt ein Kollege: „Hast du keine Angst, dass dir zu Hause langweilig wird?“ Der frisch Pensionierte winkt ab: „Warum denn? Zeitung lesen, herumsitzen und aufs Mittagessen warten – ich nehme doch meinen gesamten Erfahrungsschatz mit.“
Nach 29 Jahren im selben Zimmer beantragt ein Beamter plötzlich die Versetzung in eine andere Abteilung. Sein Chef ist fassungslos: „Sie saßen doch immer gern hier. Woher kommt dieser jähe Entschluss?“ Der Beamte zuckt mit den Schultern: „Ich hatte schon immer etwas Fernweh.“
Für seine Hochzeit erhält ein Beamter drei Tage Sonderurlaub. Als er völlig erschöpft ins Amt zurückkehrt, grinst sein Vorgesetzter: „Tja, die Ehe ist eben kein Schreibtisch. Da muss man tatsächlich arbeiten.“
Im Restaurant erkennt der Kellner einen Finanzbeamten und fragt höflich: „Dürfen Sie eigentlich Trinkgeld annehmen?“ – „Natürlich nicht“, antwortet der Beamte streng. Der Kellner nimmt daraufhin den Geldschein wieder vom Tisch. „Sehr gut. Dann bekomme ich ja endlich etwas von meinen Steuern zurück.“